Wertschätzung unserer Schule durch das Kultusministerium

  Große Ehrung für unsere Schule und unsere Arbeit:

  Für den Eingangsbereich des Bayerischen Kultus-Ministeriums wurde ein

  Kreuz gewählt, welches an unserer Schule im Rahmen eines Wettbewerbs von der

  Schülerin Lea Steding (1.Jahrgang) geschaffen wurde: Eine zeitgemäße

  Kreuzdarstellung, in der die vier Elemente die Kreuzform bilden.

  Am 7.Juni 2018 wurde das Kreuz von Kultusminister Bernd Sibler feierlich

  entgegengenommen und im Eingangsbereich des Ministeriums platziert.

 

  Übergabe des Kreuzes an Kultusminister Bernd Sibler:

https://www.km.bayern.de/ministerium/meldung/5986/kultusministerium-bringt-zwei-kunstvoll-gestaltete-kreuze-an.html

 

   Dazu die Pressemitteilung:

   Bayerisches Staatsministerium für Unterricht und Kultus

   https://www.km.bayern.de/pressemitteilung/11298/nr-071-vom-07-06-2018.html

 

 

 

 

   Bayerischer Rundfunk TV

   Erstsendung: 10.03.2015 17.30 und 18.00 Uhr

 

Abendschau-Süd 17.30 Uhr und  Abendschau 18.00 Uhr

Link zu Teil I:

https://www.dropbox.com/s/xfutbwny0qipsgh/Abendschau%201%20-%20Kopie.mp4?dl=0

 

TV Liveübertragungen aus der Bildhauerschule Oberammergau    

Link zu Teil II:

https://www.dropbox.com/s/hog5tv9kz8ba956/Abendschau%202%20-%20Kopie.mp4?dl=0

 

 

 

 

Artikel über die Ausbildung an unserer Schule in der Zeitschrift "Restaurator im Handwerk":   (bitte Link benutzen)

https://www.dropbox.com/s/j8aj9puug76e691/2015%20%20Artikel%20in%20Restaurator%  20im%20Handwerk%20Dez%202015%20RiH_4_2015_olbert%20-%20Kopie.pdf?dl=0

 

 

 

 

Artikel über Aktuelles:

 

Ammergauer Nachrichten aus dem Dorf , Ausgabe 01.10.2018:

 

Bildhauerschule Oberammergau : Neustart und neuer Rekord

 

Nach dem Ende der Sommerferien 2018 starteten auch 15 junge Frauen und Männer in eine neue Zukunft: Sie begannen ihre Ausbildung an der Staatlichen Berufsfachschule für Holzbildhauer Oberammergau. Die Aufnahmeprüfung haben diese zukünftigen Bildhauer/innen bereits im April bestanden. In den kommenden drei Jahren lernen sie nun die Bandbreite der Bildhauerei kennen.

Neben dem vorrangigen Material Holz werden sie mit diversen Materialien arbeiten, die für die Bildhauerei relevant sind, angefangen von Ton und Keramik, über Gips, Betonguss, Silikon, Polyester, bis hin zu Stein und Metallbearbeitung. Hinzu kommt Unterricht in Fachtheorie, Freihandzeichnen, Schriftgestaltung, Technisches Zeichnen, Grafik, Schreinern, Drechseln, Kunstgeschichte, Fotografie und Medien, ebenso allgemeinbildende Fächer.

Eine weitere Facette stellt die Teilnahme an Kunstwettbewerben und die Konzeption und Präsentation von Ausstellungen dar.

Das Interesse an der Oberammergauer Bildhauerschule ist nach wie vor ungebrochen. Das beweist auch die große Anzahl der Besucher, die im Laufe des Jahres zur Besichtigung der Schule kamen, im vergangenen Schuljahr waren es ca. 300. Doch den Höhepunkt in jedem Jahr bildet im Juli die Jahres-Ausstellung. Heuer konnten wir 1530 Besucher zur Ausstellung begrüßen.

Wir erhielten durchweg positive Resonanz. Ein zahlenmäßiger Rekord und gleichzeitig eine Bestätigung, dass die Schule auf einem guten Weg ist.

 

Auch während des Schuljahres sind Besucher herzlich zur Besichtigung willkommen (nach telefonischer Anmeldung unter 08822/3542).

Informationen: www.bildhauerschule.de

Gudrun Olbert, Fachlehrerin

 

 

 

 

Landshuter Zeitung Nov. 2017 :

 

Kreativität kann man lernen

Bildhauerschule Oberammergau hat das Schnitzer-Image abgelegt

 

Benni erläutert seine fertige Holzskulptur: Er spricht über seinen Weg von der Ideenfindung, über die ersten Skizzen, die ersten Modellentwürfe, bis hin zur fertigen Skulptur.

Seine Mitschülerinnen und Mitschüler hören ihm zusammen mit dem Lehrer aufmerksam zu.

Alle fertigen Arbeiten werden in Diskussionsrunden besprochen. So lernt jeder, seine eigenen Arbeiten vor Publikum vorzustellen und über Kritik zu reflektieren. Beides sind wichtige Faktoren für das spätere Berufsleben.

Diese Szene ist ein Blick in die Staatliche Berufsfachschule für Holzbildhauer in Oberammergau. Hier lernen junge Leute im Alter zwischen 17 und 30 Jahren Handwerk, Kunst und Kreativität. Das „Herrgott-Schnitzer-Image“ hat die „Schnitzschule“, wie sie im Ort genannt wird längst abgelegt. Fantasie, Kreativität wird geschult. Die Abschlussprüfung nach dreijährigem Vollzeitunterricht entspricht dem Gesellenbrief für Holzbildhauer.

Alle Schüler an der Schule haben eine unterschiedliche Vorbildung: Hauptschulabschluss, Abitur, nach einem Studium oder um die Bildhauerei mit einem gelernten Beruf – zum Beispiel Schreiner – zu verbinden. Auf der Site www.bildhauerschule.de ist zu lesen wie umfangreich das Fächerangebot ist: Da werden neben einer gründlichen handwerklichen Ausbildung im Holzbildhauerhandwerk auch gängigen Materialien verwendet und Techniken vermittelt, welche im modernen Kunstbetrieb beherrscht werden müssen.

Naturstudien – plastisch wie zeichnerisch – stehen auf dem Lehrplan, ebenso wie Gusstechniken mit Beton, Gips oder Silikon, Siebdruck, Modellbau, Fotografie, Plakatgestaltung, Vergolden, Keramik, Gestaltung von Ausstellungen und vieles mehr, was junge Bildhauer für ihre Zukunft fit macht. In jedem Bereich liegt der Schwerpunkt auf der Ideenfindung und der gestalterischen Umsetzung eigener Entwürfe.

Wie unterschiedlich die Berufswege mit einer Bildhauerausbildung als Grundlage sein können, zeigt eine lange Liste, die über die Berufe der Absolventen geführt wird: Selbständiger Bildhauer, Fachlehrer für Werken, Kunsterzieher, Bühnenbildner, Restaurator, Kunsttherapeut, Schriftengraveur, Designer, Buchillustrator, Kulturpädagoge und so weiter.

Und Absolventen, die zu anderen Berufszweigen gewechselt sind, berichten, dass sie auch dort noch von der Ausbildung profitieren, was Ideenfindung und Umsetzung betrifft: Den Kreativen gehört die Zukunft.

 

 

 

 Ammergauer Nachrichten aus dem Dorf    Okt 2016:

 

 

Bildhauerschule widmet sich dem Interkulturellen Dialog

 

Zu allen Zeiten befassten sich Künstler mit den Problemen und Hoffnungen ihrer Zeit. So haben sich die jungen Bildhauer der Oberammergauer Berufsfachschule für Holzbildhauer mit einem brennenden Thema unserer Gegenwart befasst und es in eindrucksvoller Weise künstlerisch umgesetzt. Das Thema lautete: Interkultureller Dialog. So ungewöhnlich wie das Thema war auch das vorgegebene Format: ein Holzbrett mit den Maßen 300 x 25 x 5 cm.  

Die Ergebnisse zeigen eine intensive Auseinandersetzung sowohl mit der Problematik kultureller Ungleichheit als auch mit deren Überbrückung. Es werden Unterschiede ebenso wie Gemeinsamkeiten der Kulturen gezeigt.

In Gruppen und Reihungen zusammengesetzt werden diese Zeichen kultureller Verständigung in der Berufsoberschule in Friedberg einen würdigen Platz finden und den dortigen Schülerinnen und Schülern vor Augen führen, wie gut sich bunte Unterschiede im Zusammensein ergänzen können: In der Kunst so wie auch im Leben.

 

 

 

 

Die Bildhauerschule bringt Farbe in den Kindergarten

 

 

Der Kindergarten „Kunterbunt" in Oberammergau präsentiert sich seit dem 14.Juli 2017 mit einer neuen Fassadengestaltung. Der zweite Jahrgang der Staatlichen Berufsfachschule für Holzbildhauer hat dafür Entwürfe und Ausführung im fachübergreifenden Unterricht (Grafik, Modellbau / Kunst am Bau, Präsentation, etc.) angefertigt. In Gruppenarbeit waren mehrere Entwürfe erarbeitet worden.

Selbstverständlich besichtigten die Nachwuchs-Bildhauer vorher den Kindergarten und zur Ideenfindung wurden unter anderem auch Zeichnungen und gemalte Bilder von den Kindergarten-Kindern mit einbezogen.

Ein Gremium, bestehend aus Mitgliedern der Gemeindeverwaltung Oberammergau und der Kindergartenleitung, wählte unter den durchwegs ansprechenden Vorschlägen drei Favoriten, aus denen die BildhauerschülerInnen eine Kombination erarbeiten sollten.

Daneben müssen bautechnische Vorgaben und Einschränkungen berücksichtigt werden, wie Hinterlüftung und Wärmedämmung der Fassade und nicht zuletzt sicherheits-technische Aspekte: Auch das gehört zum fachtheoretischen Unterricht an der Bildhauerschule.

Die Zusammenarbeit zwischen Gemeinde und Bildhauerschule klappte wieder einmal ganz hervorragend. Das Ergebnis der gemeinsamen Arbeit ist ausgesprochen gut gelungen: Eine Wandgestaltung, die sich zeitgemäß in Material und Formensprache präsentiert.

Am 14. Juli 2017 wurde das neue Kunstwerk im Rahmen einer Feier gemeinsam mit Gemeinde, Kindergarten und Bildhauerschule enthüllt.

Gudrun E. Olbert, Fachlehrerin